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Käfigeier immer unbedeutender

Ein Blick auf die Entwicklungen der letzten Jahre zeigt, dass die Nachfrage nach Käfigeiern in Deutschland kontinuierlich schwächer wird: Immer mehr Branchen verzichten auf Produkte aus der sogenannten »Kleingruppenhaltung« und aus ausgestalteter oder konventioneller Käfighaltung aus dem Ausland.


Das Bewusstsein hat sich sowohl bei Konsumenten als auch bei Unternehmen verändert – auch in Branchen, in denen vor ein paar Jahren erst wenige Vorreiter ihre Einkaufspolitik konsequent geändert haben. Besonders deutlich wird dies im Hinblick auf die Großverpfleger. Aramark und Dussmann sind bereits vor einigen Jahren diesen Schritt gegangen; jüngst stellten auch WISAG sowie L & D auf alternative Haltungsformen um. Ebenso positiv wurden unsere diesbezüglichen Anfragen u. a. von den Caterern Klüh, Bilfinger Ahr und SV Deutschland beantwortet (letzteres Unternehmen befindet sich noch im Umstellungsprozess).


Darüber hinaus bieten sowohl im In- als auch im Ausland immer mehr Caterer eifreie und vegane Gerichte oder Produkte an: Compass setzt in den USA nun auf eifreie Mayonnaise und Kekse und zwischen Compass Deutschland und dem Vegetarierbund besteht schon seit Jahren eine Zusammenarbeit, um dem Trend nach einer bewussteren und gesünderen Ernährung Rechnung zu tragen. Dussmann stellte letztes Jahr seine vegane Menülinie vor, andere Caterer veranstalten Aktionstage und -wochen. Hierzu gehören  L & D mit »Voll im Trend: Vegane Küche« und WISAG mit der Aktion »Genussvoll vegan«, bei der das Personal vom Vegan-Experten Björn Moschinski geschult wird.


Aber nicht nur im Catering sind entsprechende Entwicklungen festzustellen: Im Saucen- und Feinkostbereich bestätigte uns Homann schon im letzten Jahr den Verzicht auf Käfigeier. Die Wernsing-Gruppe und Develey kamen kürzlich hinzu. Die letztgenannten zwei Unternehmen haben zudem Produkte entwickelt, die mit reduziertem Ei-Gehalt oder auch ganz ohne Eier und andere Tierprodukte auskommen, wie beispielsweise eine Pommes-Sauce von Develey sowie mehrere Feinkostsalate von Grossmann und Popp.


Des Weiteren reihten sich zuletzt Tchibo und Mitchells & Butlers/Alex Gastro mit ihrem Verzicht auf Käfigeier in die Reihe der Firmen ein, die Schritte in Richtung eines nachhaltigeren und tierfreundlicheren Lebensmittelangebots unternehmen.


Wenn auch Ihr Unternehmen in Zukunft diese Wege einschlagen möchte, treten Sie an uns heran – wir unterstützen  Sie gerne bei der Suche nach passenden Lieferanten und/oder Schulungen.